Entwöhnung führt zum Verbot der EZigarette

Normalerweise sind meine Artikel lang und erklärend – Diesmal wird es kurz und knapp:

„Was führt zum Verbot der EZigarette“ und „Eine Politikerin setzt sich ins „rechte Licht“.

 

1. Was führt zum Verbot der EZigarette.

Es sieht ganz so aus, als ob die „Gegner der EZigarette“ die EZigarettenkonsumeten (Dampfer) wieder einmal bei den guten Absichten zu packen versuchen: Beim Entwöhnen.

Viele ehemalige Raucher sind froh darüber eine weniger schädliche Alternative gefunden zu haben, wie man Nikotin konsumieren kann ohne sich zu schaden. Und genau dieser „Wechsel“ wird jetzt wieder einmal herangezogen um ihnen ein Bein zu stellen:

Der „Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz – IMCO“ hat am 27.03.2013 seinen Vorschlag für die neue Tabakrichtlinie beim federführenden Auschuss für die Tabakrichtlinie „Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit – ENVI“ eingereicht. [1] Welcher, natürlich rein Zufällig , verblüffende Ähnlichkeit mit der Stellungnahme des Deutschen Krebsforschungszentrums zur geplanten Tabakrichtlinie hat. [2]

Dabei vergessen bzw. verdrängen diese (und viele andere Stellen) immer wieder:

Bei dem Wechsel von der Tabakzigarette auf die EZigarette findet keine Entwöhnung statt – Nikotin wird weiterhin konsumiert, lediglich der schädliche Rauch wird durch wesentlich unschädlicheren Dampf substituiert

In der ursprünglichen Fassung hatte die neue Tabakrichtline eine 4mg-Grenze für EZigaretten-Liquids zum Inhalt. Jedes Liquid über 4mg Nikotin hätte dann als Arzneimittel zugelassen werden müssen und jedes Liquid unter 4mg hätte „einfach so“ auf dem Markt verbleiben können.

Der Ausschuss „IMCO“ schlägt nun vor, alle Liquids (egal mit welcher Nikotinstärke) als Arzneimittel zuzulassen, dabei sollen die Punkte 1 bis 5 aus der geplanten Richtlinie gestrichen werden und folgender Text soll Gültigkeit erlangen:

1. Nicotine-containing products may only be placed on the market if they were authorised pursuant to Directive 2001/83/EC

Übersetzung:

1. Nikotinhaltige Produkte dürfen nur auf den Markt gebracht werden, wenn sie eine Zulassung gem. der Richtlinie 2001/83/EC (Arzneimittelrichtlinie) haben.

Zur Verdeutlichung: Die Abschnitte bezüglich der 4mg-Grenze sollen Ersatzlos gestrichen werden!

Der Vollständigkeit halber hier der Änderungsvorschlag des DKFZ zur neuen Tabakrichtlinie:

1.-5. streichen und ersetzen durch:
Nikotinhaltige Erzeugnisse sowie nikotinfreie Erzeugnisse, die wie Rauchtabak konsumiert werden, dürfen nur in Verkehr gebracht werden, wenn sie gemäß der Richtlinie 2001/83/EG zugelassen worden sind.

Die Begründung für die Streichung vom „Ausschuss IMCO“ ist wie folgt:

Analysen haben gezeigt dass EZigaretten Chemikalien und Komponenten enthalten, welche eine Gefahr für den Verbraucher darstellen.Aus diesem Grund sollten alle Nikotinhaltigen Produkte kontrolliert werden. Andernfalls könnten Produkte unterhalb bestimmter Schwellenwerte, ohne Genehmigung auf den Markt kommen.Nicht nur die Nikotinkonzentration ist relevant, sondern die gesamte Zusammenstellung.Die Konsumenten weisen darauf hin, dass sie die EZigarette dazu benutzen um mit dem Rauchen aufzuhören und damit als Arzneimittel ansehen. Daher sollte sie (die EZigarette) nach der Richtlinie 2001/83/EG genehmigt werden.

Was dabei zu beachten ist: Hier wird argumentiert, dass die in der EU für Lebensmittel und Arzneimittel zugelassenen Stoffe „Propylenglykol, Glycerin“ und auch die in der EU zugelassenen Lebensmittelaromen der Liquids den Verbraucher gefährden könnten und diese auch deshalb in die Apotheke gehören!

Sowohl die Begrenzung der Nikotinstärke auf 4mg, wie auch die pauschale Einstufung als Arzneimittel wäre faktisch ein Verbot der EZigarette, da die „frei verkäufliche Variante“ nicht als Ersatz für die Tabakzigarette geeignet ist und eine Arzneimittelzulassung viel Geld und Zeit kosten würde. Davon mal ab, wäre dann nur ein oder zwei Produkte zu erhalten und nicht wie zur Zeit eine Vielzahl von Möglichkeiten (diverse Verdampfertypen, Akkuträger, Liquidsorten wären dann Vergangenheit!)

Und was hier völlig verkannt wird: Die EZigarette ist nun einmal kein Arzneimittel!

Das habe ich bereits in dem Artikel „Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war“ beleuchtet. Weder kann man mit der EZigarette etwas heilen (das wäre Bedingung für ein Funktionsarzneimittel) noch verspricht ein Händler oder Hersteller dass man das könnte (das wäre Bedingung für ein Präsentationsarzneimittel)!

Die Änderungen (inkl. der Begründungen) können in dem Dokument ab Seite 27 (Amendment 44) nachvollzogen werden.[1]

 

2. Eine Politikerin setzt sich ins „rechte Licht“.

Interessant ist das Datum des Schreibens: Der 27.03.2013!

Warum? Nun… Frau Evelyne Gebhardt, Mitglied und Übersetzerin des Ausschusses IMCO [3] hat genau am 27.03.2013 auf Abgeordnetenwatch [4] folgendes als Antwort auf eine Frage bezüglich der EZigaretten geschrieben:

Sehr geehrter Herr,

selbstverständlich werde ich mir nach sorgfältiger Prüfung rechtzeitig eine Meinung darüber bilden, ob und inwieweit NCP in den Anwendungsbereich der Revision der Tabakrichtlinie einzubeziehen sind. Dabei lasse ich mich allerdings weder von der Tabak-Lobby noch von der Dampfer-Lobby unter Druck setzen.

Interessant, oder? Nicht nur, dass Frau Gebhardt die Anfragen der dampfenden Bürger Augenscheinlich als „Druck der Dampfer-Lobby“ ansieht… Nein: Frau Gebhardt will sich „nach sorgfältiger Prüfung rechtzeitig eine Meinung darüber bilden„… Dabei wurde am selben Tag der Vorschlag aus ihrem Ausschuss veröffentlicht.

Natürlich ist Frau Gebhardt nicht der Ausschuss „IMCO“! Aber Frau Gebhardt hat auf Abgeordnetenwatch eindeutig „Kontra-EZigarette“ argumentiert und da sie die Übersetzerin des Ausschusses ist – Kann zumindest mir niemand erzählen, dass sie an dem Änderungsantrag nicht mitgearbeitet hat und ihre Meinung schon lange vor dem Verfassen der Antwort auf Abgeordnetenwatch feststand!

Die (berechtigten) Anfragen der Bürger als „Lobby-Druck“ bezeichnen und dann auch noch „kreativ“ Antworten?

In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Wenn Sie Frau Gebhardt oder ihren Kollegen vom „Ausschuss IMCO“ schreiben wollen, bitte ich eindringlich darum die Hinweise zu beachten, die ich hier bereits dargelegt habe. Dazu zählen insbesondere:

Ein paar Tipps, wie man an Politiker schreibt:

  • Angemessen! Seien Sie immer höflich und würdevoll! Machen sie keine Anschuldigungen und vor allem verurteilen Sie die Motive der Abgeordneten nicht – Die meisten Abgeordneten tun ihren Job aus Überzeugung und mit der Motivation das richtige für SIE zu tun!
  • Einnehmend! Gehen Sie davon aus, dass ihr Abgeordneter zwar dabei ist, sich eine Meinung zu bilden aber ihnen zuhört. Geben Sie ihm oder ihr Hinweise – Sie sollten andere Meinungen nicht ignorieren, sondern diese in Frage stellen!
  • Authentisch! Schreiben sie IHRE Absichten mit IHREN Worten! Abgeordnete lesen den ganzen Tag trockene Behördentexte und Wissenschaftliche Ausarbeitungen – Aus dem Herzen kommende Worte finden viel eher Gehör! Und: Es sollten ihre eigenen Worte sein – Egal ob Sie der Meinung sind, dass Sie nicht schreiben oder ihre Worte elegant verpacken können: Es zählt was SIE denken!
  • Natürlich! Fangen Sie nicht an geschwollen oder in juristischer Sprache zu schreiben. Das müssen Sie nicht! Schreiben Sie mit Ihren Worten – Es ist der Job der Abgeordneten SIE zu verstehen – Nicht umgekehrt!
  • Prägnant! Konzentrieren Sie sich auf die Dinge, die wirklich wichtig sind für Sie und bleiben Sie dabei! Wenn Sie über die EZigarette schreiben, dann schweifen Sie nicht ab – Sie würden höchstens ihre Nachricht verwässern! Und: Halten Sie sich kurz und bringen Sie es auf den Punkt – Der Text sollte nicht mehr als 2 Seiten umfassen!
  • Persönlich! Auch wenn man heute eine Nachricht mit einem Mausklick an viele Personen schicken kann, sollten Sie das hier nicht tun! Sollte es zu viel Arbeit sein, wirklich alle Abgeordneten anzuschreiben: Konzentrieren Sie sich auf einen oder zwei. Sie können ruhig den grundlegenden Text für alle Nachrichten verwenden, sollten diesen aber zumindest leicht abhändern – Persönich gestalten.
  • Relevant! Schreiben Sie nur IHREM Abgegeordneten! Es macht keinen Sinn ALLE anzuschreiben.

Rursus

 

[1] Draft opinion of the Committee on the Internal Market and Consumer Protection
[2] Stellungnahme des Deutschen Krebsforschungszentrums zur geplanten Tabakrichtlinie
[3] IMCO Ausschuss EU Abgeordnete Evelyne Gebhardt
[4] Abgeordnetenwatch Evelyne Gebhardt

Update 01.04.2013, 10:12 Uhr:
Weil der ursprüngliche Text „mit Wut im Bauch“ geschrieben wurde und dieser Mißverständlich war, habe ich mich entschieden diesen zu überarbeiten.
In dem Text wollte ich darauf hinweisen, dass die „Entwöhnungsabsicht“ von einigen Gegnern der EZigarette als Argumentationsgrundlage für eine Einstufung als Arzneimittel herangezogen wird. Es war und ist nicht meine Absicht irgendeinen Dampfer zu beschuldigen oder diese in Schubladen wie „Genuss oder Entwöhungsdampfer“ zu stecken!
Ich will jedoch den ursprünglichen Text nicht „verschwinden lassen“ – Für interessierte ist er hier zu erhalten.

Update 01.04.2013 20:22 Uhr
Nach einem Hinweis von „Beli“ aus dem ERF habe ich die verblüffende Ähnlichkeit des IMCO-Vorschlag mit dem DKFZ-Vorschlag in den Artikel eingearbeitet.

Comments

  1. So gibt man den Verantwortlichen in Brüssel beim Verdrehen der Wörter recht.
    Und bei einer Anwendung der Richtlinie 2001/83/EG über die Hintertür,
    in dem man es zulässt, dass Worte für eine Einstufung
    eines Wirkstoffes reichen.

    Wer reduziert oder sich etwas abgewöhnt _entwöhnt_ nicht.

    Den Konsumenten jetzt für das Theater in Brüssel die Schuld zu geben
    finde ich unfair.

    • Da der ursprüngliche Text den Eindruck erweckt hat, dass ich den Dampfern „die Schuld“ gebe, habe ich den Text im ersten Abschnitt geändert. Der ursprüngliche Text ist natürlich als Anhang enthalten!

  2. Auf welchem Weg befinden wir uns hier eigentlich?

    Da wird indoktriniert und manipulativ verfolgt, daß kein „Entwöhner“ öffentlich äußern sollte, daß er entwöhnt. Nikotin darf nicht zu niedrig konsumiert werden (zumindest im Sinne der Genussdampfer).
    Es fehlt nur noch ein öffentliches Regelwerk, welches unbedingt befolgt werden sollte wenn man sich nicht der Anklage ausgesetzt sehen möchte, den „Genussdampfern“ zu schaden.

    Wir leben doch hoffentlich noch in einer Demokratie mit der Freiheit das sagen zu können, was der Wahrheit entspricht – daran wird auch die Tatsache, daß ich dampfe und das auch weiterhin tun möchte nichts ändern.
    Ich bin kein „Entwöhner“, substituiere Nikotin in verschiedener Form, weil ich das gerne tue und möchte. Tut das jemand anders nicht oder anders – so what?

    Nicht alles heiligt die Mittel – obwohl so einige Politiker, Teile der WHO und einige deren Anhänger das so glauben.
    Ich möchte mich nicht auf diese Stufe begeben sowie ich mich nicht der Dramatik ausgesetzt sehe den Gnadenschuss zu erwarten; auch die Luft zum Atmen sehe ich nicht schwinden. Höhnisches Gelächter von bestimmter Seite würde ich als belanglos zum bereits von besagter Seite zur Kenntnis Gelangten im Trash des Sinnbefreiten ablegen.

    Ich möchte auf jeden Fall nicht, daß Menschen manipuliert werden wahrheitsgemäße Aussagen nicht zu treffen, zu verheimlichen oder drumrum zu reden, zum Bock gemacht werden nur weil Politik versagt und ich weiter in Freiheit dampfen möchte.
    Das wäre mein persönlicher Albtraum.

    Ja, in was für einer Welt leben wir eigentlich?
    Vielleicht die, die wir erschaffen auf die ein oder andere Weise.

    • Wie ich bereits ausgeführt habe: Ich wollte und will niemanden die Schuld geben! Der ursprüngliche Text war Mißverständlich. In dem Text wollte ich darauf hinweisen, dass die “Entwöhnungsabsicht” von einigen Gegnern der EZigarette als Argumentationsgrundlage für eine Einstufung als Arzneimittel herangezogen wird. Es war und ist nicht meine Absicht irgendeinen Dampfer zu beschuldigen oder diese in Schubladen wie “Genuss oder Entwöhungsdampfer” zu stecken!

  3. 1. Nicotine-containing products may only be placed on the market if they were
    authorised pursuant to Directive 2001/83/EC

    Übersetzung:

    1. Nikotinhaltige Produkte dürfen nur auf den Markt gebracht werden, wenn sie eine Zulassung gem. der Arzneimittelrichtlinie haben.

    Dann stellt sich doch die Frage ob die Zigaretten/Zigarren u.ä. nicht auch in die Apotheke gehören!

    • Die Antwort der „Gegner“: „Weil die Tabakzigaretten aus dem Arzneimittelgesetz ausgenommen sind“. 😉

  4. Es gibt (noch) einen Weg aus dem Dilemma:
    Verlangt das Nikotin ohne Tabak direkt und lasst das „rauchfrei“ in den Hintergrund treten!

    Wir Dampfer haben komplett die „Sprache“ der „normalen Rauchentwöhnungswilligen“ (=Entwöhnung von Rauch, Ritual UND Nikotin) übernommen und haben praktisch nie das Nikotin angesprochen, was jedoch über 95% der Dampfer dauerhaft konsumieren wollen.
    „Endlich rauchfrei dank E-Zigarette!“…kann man überall lesen in den Foren.
    Diese Sprache haben sie uns seit Jahrzehnten „beigebracht“, denn Raucher (=Nikotinkonsument) zu sein, ist seit den Achtzigern verstärkt gesellschaftlich verpöhnt! Nur ein Gewissenloser würde noch offen sein Nikotin verlangen…denn das ist ja gesundheitsschädlich und macht stark süchtig und richtet riesigen volkswirtschaftlichen Schaden an!
    Ist das so bei Nikotin ohne Tabak?
    NEIN! Deshalb KÖNNEN wir das Nikotin direkt verlangen mit Dampf!
    Rauchfrei sind wir trotzdem, das brauchen wir nicht betonen…das wissen die.

    Damit fällt deren AMG-Käse schon mal automatisch weg (und nicht nur das…)!
    Die brauchen unseren WILLEN und leider geben wir ihnen den durch unseren „Nichtraucher“-Sprachgebrauch.
    Wer allerdings Nikotin als legale Droge direkt verlangt, will nichts „aufhören“ (und ob wir nun Nikotin mit Dampf oder Rauch konsumieren oder auch reduzieren möchten, geht die nix an!…ja….wir müssens genau umgekehrt machen wie bisher!).
    Das konnte niemand wissen anfangs!
    Es wurde ja erst später ersichtlich, was die Gegner tun…und was sie tun, ist teuflisch.

    Jeder, der Nikotin reduzieren möchte mit der E-Zigarette, fällt auf die Gegner rein. Wir wissen doch, dass es nicht funktioniert, eine Droge mit der gleichen Droge zu „entwöhnen“….und Nikotin reduzieren hätte man auch mit Tabakzigaretten tun können.

    Spätestens ab der seltsamen angeblich „neutralen Umfrage“ von einer gewissen Franziska Wissen (April 2012) wurde klar, dass das Übernehmen dieser „Nichtraucher-Sprache“ fatal ist:
    http://www.dampfertreff.de/t51724f4-Wissenschaftliche-Studie-zur-E-Zigarette.html

    Ich glaube, es waren 110 Fragen….und nur ganz wenige (8?) davon waren tatsächlich „neutral“.
    Der Rest zielte NUR auf „Rauchentwöhnung/Nichtraucher werden“.
    Wir SOLLEN uns als „Rauchentwöhnungswillige“ outen, denn ein werdender Nichtraucher bzw. ein Nichtraucher hat ein Recht auf ein unbedenkliches Rauchentwöhnungs(-hilfs)mittel.

    Haut denen die Fakten von Nikotin um die Ohren und verlangt es direkt!
    Fakten in Kurzform:
    -Nikotin war nie das Problem bei „Passivrauch“
    -Nikotin hat nach heutigem Stand der Wissenschaft KEINE gesundheitlichen Folgen (bei GESUNDEN Erwachsenen vorausgesetzt wie bei Genussmitteln üblich) in den normal konsumierten geringsten Mengen
    -Nikotin ohne Tabak ist nicht so suchterzeugend wie Nikotin IN Tabak!

    Mut zur legalen DROGE!

    Vollständigkeitshalber sei hier nochmal erwähnt, dass Nikotin im überdosierten Bereich tödlich sein kann (wie auch Muskatnuss und Safran aus dem Gewürzregal…)

  5. Stimmt – man kann hier den Dampfern keinen Vorwurf machen – Und deswegen habe ich den Text auch geändert.

  6. Irgendwann hat mal einer behauptet Nikotin wäre DAS Suchtmittel im Tabak …
    ich glaube nicht daß dem so ist …

    Alles was eine anregende Wirkung hat, birgt auch ein gewisses „Suchtpotenzial“ siehe Kaffee, Tee, Schokolade, Zucker, Nüsse …
    Joggen, Radfahren, Schwimmen, Fitnesstudios …
    Sonnenbank, Skifahren, Strand …
    Sex, Flirten, Tanzen, Musik, Festivals …
    Aufräumen, Putzen …

    ja, man kann alles zur Sucht erklären oder machen (Krank?) …
    von der man natürlich wieder entwöhnt werden muß … woran natürlich andere Kreise verdienen

    Die Behauptung so Mancher, man könne sich Vergiften damit, hat noch nie Liquid (ob mit oder ohne Nikotin) im Mund gehabt …

    Wie die Hetzjagt losging war es der Problemglühkohl und das Frostschutzmittel, zwischendrin wurde dann behauptet „man wisse ja nicht was drin ist“, dann sind es mal wieder die Aromen „warum muß das nach Erdbeere Schmecken“ wie vor kurzem in der Aufzeichnung des Ausschusses
    jetzt meinen SIE einen „Aufhänger“ gefunden zu haben, nachdem man alle Welt glauben machte das Nikotin sei das BÖSE schlechthin

    Warum nur haben dann diejenigen die von starken auf leichte Zigaretten umgestiegen sind dann doch wieder zur Starken gegriffen – weil ihnen diese vielraucherei der Leichten den Atem nahm …

    Und nicht zu guter letzt, die Aussage einer die es wissen muß
    „… man wolle keine neuen Nikotinprodukte auf dem Markt haben …“
    das sagt doch schon alles …

    – wir sollen zurück zu Zigarette und Tabak – die Tabakindustrie freut sich
    – damit wir eher Krank werden – die Pharmaindustrie und Ärzteschaft freut sich
    – damit wir sozialverträglich früher ableben – Renten- und Sozialversicherungen freuen sich

    und ein Frau aus Bauzen, mit einer eigenartigen Biografie, kann sich dann rühmen in Europa ein Gesetz durchgesetzt zu haben,
    das sich auf ihre böswilligen Annahmen, Anekdoten, Behautungen, Unterstellungen und Verleumdungen beruht
    und die Menschen in ihrer freien Entfaltung und in ihrer Freiheit selbst für sich zu entscheiden beschränkt, behindert, versklavt

    sag mal einem Teetrinker es gibt ab morgen nur noch Kaffee …

    • Nö… am Nikotin liegt es höchstwahrscheinlich nicht, wie ich im Artikel „Nikotin – Wirklich so schlecht wie sein Ruf?“ versucht habe näher zu beleuchten. Und selbst WENN es so wäre: Nikotin ist für sich in den Dosierungen wie WIR Dampfer es zu uns nehmen beileibe das letzte um was man sich Gedanken machen muss. Für einen gesunden Erwachsenen ist Nikotin (in den Dosierungen, die es in den Liquids hat) nämlich unschädlich – zumindest so unschädlich wie Kaffee!
      Versuche die EZigarette vom Markt zu drängen, würde nur eins bewirken: Die Menschen rauchen weiter Tabakzigaretten! Und das die nicht Gesund sind, sollte wirklich jedem klar sein.

      • Wenns nach denen geht (und danach sieht es ja aus), wird nur noch bis 2026 geraucht. Danach gibts gar nichts mehr. Mission erfüllt.

  7. uns ist das schon klar Rursus
    nur die, die noch nie geraucht haben und jetzt schon so lange Indoktriniert wurden verstehen diese ganze Thematik nicht so recht

    dabei geht es doch letztlich um unser aller Freiheit

  8. Michael Reinelt
    1. April 2013 - 21:49

    Hallo, ich sehe das aber ganz anders,
    ich habe geraucht und wollte weg davon, ich fand die E-Zigarette die mir alles das gab was die Zigarette hat außer die unermeßlichen Giftstoffe, ich bin seit mehr als einem Jahr Dampfer und rauche nicht mehr.
    Habe ich jetzt eine Entwöhnung durchlaufen??
    Meiner Meinung nach nein,
    obwohl ich mittlerweile von 18mg auf 3mg Nikotin bin habe ich nicht vor das dampfen auf zu geben ich habe gewechselt vom rauchen zum dampfen, wenn das die berühmte Entwöhnung ist, ja warum haben wir die nicht schon längst!
    Einerseits erzählen sie mir das mit der E-Zig Jugendliche anfangen könnten, das sie schädlich ist, das sie unbekannte Risiken birgt und jetzt will mir so eine Mafia Tante erzählen das es eine Entwöhnung ist und deswegen in die Apotheke muß.
    Ist es auch eine Entwöhnung wenn ich von Zigarette auf Pfeife wechsel oder Kautabak oder wenn ich von Ohne Filter auf Filter wechsel?
    Nein natürlich nicht, diese Mafia der Pharmaindustrie haben Geld gerochen, oder zumindest erkannt das sie eine Menge Geld verlieren und Menschen die sowas Publizieren und offen dafür einstehen das die E-Zig verschwinden muß sind Menschen die Weggeschlossen gehören, sie sorgen dafür das Menschen sterben und das wissentlich!!
    Ich habe die Nase gestrichen voll von den Aureden, ich wollte nicht mehr rauchen, der Dreck der Pharmas, alles was es gibt, hat nur Geld gekostet und nichts geholfen, das Geschwafel von den Krankenkassen was man alles machen kann hat nicht geholfen, und das unsägliche Geschwätz von Militanten Nichtrauchern, “ Da hört man einfach auf und fertig“ hat überhaupt nichts geholfen, es ist Müll und Abfall der diese Bezeichnung nicht mal verdient.
    Ich fand die E-Zig und kam nach 2 Wochen zu der Erkentniss, die TabakZigarette schmeckt nicht mehr und habe aufgehört ohne Begleiterscheinungen und Entzug, ich habe mein Nikotin auf bis jetzt 3mg/ml reduziert auch ohne Begleiterscheinungen so einfach ist das!
    Ich werde weiter dampfen, ganz sicher, sollten sie es mir verbieten, werde ich zum Kriminellen, sollten sie mich bestrafen werde ich zum Verbrecher und wenn es sein muß zum Staatsfeind.
    Ich lasse mir nicht länger von Geldgeilen Fettsäcken der Pharmaindustrie auf der Nase rumtanzen, ich rauche nicht mehr und ihr habt daran weder Geld verdient, noch sonst irgendeinen Anteil geleistet
    Ich habe fertig!
    mfg
    Michael Reinelt

  9. Oh man,
    ich kann es bald nicht mehr hören. Diese fadenscheinigen Erklärungen, dass man Liquids kontrollieren muss, weil da Inhaltsstoffe (Nikotin?) drin sind, die gesundheitsschädigend sind, ist so etwas von „weiße Frau/Mann spricht mit gespaltener Zunge“!

    Zigaretten sind genauso schädlich, wenn nicht noch mehr. Alkohol ist auch schädlich. Da ist das alles kein Problem … Ah so, stimmt, da verdient der Staat ja auch kräftig dran, und den 1 Euro Mehrwertsteuer, die er für ein Fäschchen Liquid bekommt, das einem Dampfer ein paar Tage reicht, bringt nicht genug Profit ein?!

    Oder Pharmalobby, oder Tabaklobby, oder …

    Es gibt so viele Dinge, um die sich unsere innenpolitischen Volksangestellten kümmern könnten, um die sich die Europäischen Volksangestellten kümmern könnten, abgefangen bei Arbeitslosigkeit, soziale Projekte, aber das einzige was ich sehe, ist eine (für das Volk) überflüssige (und für irgendeine Lobby wichtige) Regulierung nach der anderen.

    Schade eigentlich. Von der Grundidee her war ein gemeinsames Europa eine prima Idee, aber leider wurde diese Idee ad absurdum geführt von unseren lieben Politikern. Mittlerweile ist doch jeder Bewohner, gleich welchen Landes, nur noch angenervt von dem Regulierungswahn!

  10. Ingolf Pärcher
    5. April 2013 - 19:14

    Nein, das ist längst schon kaputter.

    Es schreiben sich die Lobbies ihre Gesetze selber und zur Urlaubszeit (kurz vor/danach) werden die reingedrückt – mangels Gegenstimmen sind die dann meistens „durch“ und müßten mühselig nochmal aufgearbeitet werden, wenn da genügend Gegenwille zusammenkommt. Sonst geht das so als Richtlinie an die nationalen Parlamente.
    Das Schema ist erkennbar auf Partikularinteressen zurückzuführen und wiederholt sich jährlich.

    Interessiert aber irgendwie auch niemanden mehr richtig.

  11. Die E-Zigarette wird bald weg sein – Um die Gesundheit der Bürger schert sich keiner, auch wenn man es so darstellen will! – aber wohl um das Vermögen der Aktionäre! Kinderspielzeug und Kleidung das nicht angefasst bzw. getragen werden kann ohne sich zu vergiften kümmert schon seit Jahren keine „S*u“ und so wird es auch in zehn Jahren noch sein!

    Doch Ihr könnt euch revanchieren – Im September ist Bundestagswahl!!

    • Die EZigarette wird NICHT bald vom Markt sein – Dafür ist das Produkt an sich und die diesbezüglichen Studien mittlerweile zu bekannt!

  12. Der Wahnsinn, die Dampfer sollten mal ein bisschen runter kommen.

    Das was die meisten abziehen, wirft genau das Licht auf die Dampfer, das man in solch einer Situation nicht brauchen kann. Und anstatt immer nur die EU und deren Politiker zu kritisieren, sollte man vielleicht mal in der eigenen Kiste wühlen.

    Liquid(schmieden), Hardware Hersteller, etc. sind !fast! alle nur darauf bedacht, ihre Produkte zu sichern, sie in möglichst hoher Stückzahl und zu einem guten Preis zu verkaufen.(Ansich ein ganz normaler Vorgang) Über Richtlinien, eigene Sicherheitsmerkmale, eventuelle Einführung von Zertifikaten außer „Trusted Shop“ […] bemühen sich kaum Firmen in der Dampfer Branche. Also, wenn man es von der Seite sieht, das die Hersteller der Dampfgeräte und Liquids nicht bemüht sind selbstständige Reglulierungen, Qualitätsstandards etc. einzuführen, lassen wir denen ja auch nicht gerade die große Wahl bzw bieten mehr Angriffsfläche. Es gibt ja nicht mal ein Verzeichnis für Inhaltsstoffe auf den meisten Liquid Flaschen. Die Hersteller hierfür kann ich an einer Hand abzählen!

    Von Wirtschaftlicher Seite ist diese Branche das reinste Chaos. Und das haben nicht zuletzt die zu verantworten, die diese Produkte produzieren.

    Ich bin selber Dampfer, und mache mir so meine Gedanken. Aber „hater“ und Blogger die alles nur sehr einseitig betrachten, sind in diesem Augenblick einfach keine Hilfe.

    Und hört bloß auf mit (Alles und jeder ist korrupt)…wir sind nicht in Russland 😀

    Greetz..
    ps: Ich will hier niemand angreifen. So verhält man sich allerdings nicht, wenn man ernst genommen werden will.

    • Nun… Bisher wurden sämtliche Produktregulierungen bei den EZigaretten und den Liquids in Deutschland durch Verbraucher und Hersteller eingeführt. Sei es z.B. maximale Nikotinkonzentrationen oder auch der Kindersichere Verschluss bei den Liquidflaschen. Der Staat bzw. Europa hat da in den letzten Jahren gar nichts gemacht.

      Und: „Einseitig“ betrachte, zumindest ich, hier gar nichts!

  13. Ingolf Pärcher
    24. Mai 2013 - 10:15

    Wie korruptionsanfällig die EU gebaut ist, kann man an der Affäre um John Dalli sehen. Der hatte über einen Strohmann Swedish Match anbieten lassen, gegen 10 Mio € das europaweite Snus- Verbot zu kippen. Swedish Match hat aber bei der Antikorruptionsbehörde OLAF gepetzt, zum Verfahren kam es jedoch nicht, weil Akten zu früh verschickt wurden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
    Alleine die Zahl der Lobbyisten in Straßburg und Brüssel müßte zu denken geben, das sind abertausende, die wohl nicht in Lohn und Brot stehen würden, wenn sie ihren Auftraggebern nichts brächten.

    Ganz interessant, daß Frau Gebhardt den Druck der Pharmalobby ausgelassen hat.
    Wie heißt es so schön: Wenn eine Geschichte keinen Sinn macht, folge dem Geld.

  14. Super, immer mehr haben lust den mündigen Bürger zu bevormunden! Warum uns nicht gleich entmündigen und uns auf der stufe eines 14Jährigen herabsetzen! Freu mich mit meinen 38 Jahren drauf wie ein blödes Kind behandelt zu werden!

    Vielen Dank Vater-Staat, wann bekomme ich mein Fläschchen, habe Hunger! XD

    Danke an den dummen Bürger, das auch noch hinzunehmen, um den FRIEDEN zu wahren!

    ES BLEIBT DABEI, DIE GEDANKEN BLEIBEN FREI!!!

  15. Bitte verbietet die Äpfel, da die Kerne Blausäure enthalten!
    Denn eine Tasse Apfelkerne sind für einen erwachsenen Mann LETAL!
    Ausserdem wird Blausäure in Gaskammern als Zyklon B verwendet, vor allem in den USA und früher von den Nazis!

    Es ist unverantwortlich sowas einem Bürger zu verkaufen!

    Der Staat macht sich damit strafbar, seinen Lämmern/ Kindern so ein LETALES Gift in den Händen zugeben!!!

    • Was ich nie verstehen werde: Warum kommt es bei, ansonsten ruhig laufenden, Dikussionen im Internet früher oder später IMMER zu Verweisen auf Nazis?
      Jeder Diskussionsstrang ist damit abgewürgt – das nimmt dann keiner mehr ernst.
      Können wir uns darauf einigen, dass wir solcherart Vergleiche zumindest hier unterlassen?

  16. Noch ein Grund mehr Piraten zu wählen…
    Noch nicht mal ausschließlich weil sie es besser machen werden und weil sie versuchen oder zumindest versprechen sich für die E-Zigarette einzusetzen… zu zeigen dass man mit der Politik der bislang beteiligten Parteien nicht einverstanden ist ist ein viel deutlicheres Zeichen.

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