Rauchstopp mit E-Zigarette

Am 17. Dezember 2014 wurde eine Übersichtsarbeit der „Cochrane Collaboration“ zum Thema „Raucherentwöhnung und Rauchminderung mit E-Zigaretten“ veröffentlicht.1 Die gemeinnützige Organisation „Cochrane Collaboration“ hat das Ziel aktuelle Bewertungen zu medizinischen Themen zu erstellen und zu verbreiten.2 Trotz einiger Kritik in der jüngsten Vergangenheit hatten und haben die dort veröffentlichten Arbeiten einen guten Ruf in der Fachwelt.3

In der Frankfurter Allgemeine wurde die angesprochene Übersichtsarbeit in einem Artikel zum Thema gemacht.

FAZ: „Zum Aufhören reicht es selten“4

Tabakkonsum unter US-Teenagern sinkt dramatisch – Dank E-Zigarette!

Der Tabakkontrollforscher Stanton Glantz hat in einem Artikel auf „USA Today1 folgendes von sich gegeben:

„There’s no question that e-cigarettes are a gateway to smoking,“

Übersetzung:
„Keine Frage – EZigaretten sind ein Einstiegsprodukt in den Tabakkonsum“

Glantz bezieht sich bei dieser Aussage auf die Ergebnisse der Studie „Monitoring the Future„, in der US-Jugendliche zu ihrem Tabak und E-Zigarettenkonsum befragt worden sind.

Kurze Zeit nachdem Glantz diese Aussage tätigte, veröffentlichte die Universität von Michigan die tatsächlichen Zahlen, die der Studie „Monitoring the Future“ zugrunde liegen.2

Falschmeldung: Können E-Zigaretten abhängig machen?

Zuerst war ich nach dem lesen einer Pressemitteilung des „Penn State College of Medicine“ begeistert.1 Immerhin wurde hier etwas beschrieben, was ich an mir selbst auch beobachten konnte: Raucher sind nach einem Wechsel auf die E-Zigarette weniger abhängig.

Um auf dieses Ergebnis zu kommen, änderten die Forscher um Jonathan Foulds einige Fragen des „Fagerström Test für Zigarettenabhängigkeit“.2 Das war nötig, da der „Fagerström Test“ lediglich die körperliche Tabaksucht von Rauchern bestimmt und nicht ohne Änderungen bei E-Zigarettenkonsumenten angewendet werden kann.

Der angepasste Fragebogen sollte dann auch klären ob E-Zigaretten die Abhängigkeit von Rauchern reduzieren können. Dazu wurden die Antworten einer On-Line-Befragung von 3609 Ex-Rauchern und jetzigen E-Zigarettenkonsumenten (Dampfern) ausgewertet.

Werbung für Cannabis – schon gesehen?

Nicht? Das muß daran liegen, dass Werbung für Drogen in Deutschland laut Gesetz verboten ist.1

Aber eigentlich muß es allgegenwärtige Werbung für Cannabis geben! Im Fernsehen, im Radio, in den Tages- und Wochenzeitungen, auf Plakatwänden und auch auf der Startseite von Google!

Werbung sorgt nämlich laut bestimmter Stellen dafür, dass der Konsument dazu verführt wird ein Produkt zu kaufen!

Also müßte es eigentlich Werbung für Cannabis geben – Zumindest laut DKFZ, würde Werbung die hohe Anzahl der Cannabis konsumierenden Kinder und Jugendlichen in Deutschland stimmig erklären!

Sie tun Unrecht, Frau Dr. Pötschke-Langer!

Am 3. Dezember wurde durch Dr. Martina Pötschke-Langer ein neuer Band der „roten Reihe“ veröffentlicht. Titel: „Marketing für E-Zigaretten in Deutschland“.1

In der Pressemitteilung für den neuesten Band der „roten Reihe“ steht unter anderem folgendes geschrieben:

„Für die öffentliche Gesundheit bergen E-Zigaretten mehr Schadenspotential als Nutzen, da sie die bisherigen Erfolge der Tabakprävention bei Jugendlichen gefährden“, sagt Dr. Martina Pötschke-Langer. Daher fordert das DKFZ eine strenge Regulierung von E-Zigaretten. Dazu gehören unter anderem ein Verkaufsverbot an Jugendliche und ein umfassendes Werbeverbot sowohl für E-Zigaretten als auch für Tabakprodukte.2

Champix – Wirksames Medikament oder Pfui?

Von Champix ist immer wieder einmal in der Presse zu lesen. Vor allem „Gesundheitsexperten“ weisen immer wieder auf die guten Ergebnisse hin, dass dieses zugelassene Medikament bei einem Rauchstoppversuch bringen soll.

Lassen wir einmal die (erwiesenen) Nebenwirkungen wie Aggressivität, Selbstmordgedanken, abnormes Träumen und Erbrechen beiseite und schauen uns die tatsächliche Wirksamkeit von Champix bei einem Rauchstoppversuch einmal näher an:

Wirksamkeit von Champix

Laut einer Metaanalyse, in welcher neun Studien mit 7.267 Teilnehmern (davon 4.744 Nutzer von Champix) betrachtet wurden, hat das Medikament einen positiven Effekt bei einem Rauchstopp.1

Formaldehyd – Eine Falschmeldung geht um die Welt

Wie schon im letzten Artikel erwähnt, habe ich eigentlich zur Zeit den Kopf nicht frei, um mich eingehend mit den neuesten Nachrichten und Studien zu beschäftigen… Aber es gibt Sachverhalte, die einfach nicht ignoriert werden können.

Sei es nun, die sehr gute Nachricht, dass das Bundesverwaltungsgericht entschieden hat, dass EZigaretten in Deutschland nicht als Arzneimittel oder Medizinprodukt, sondern als Genussmittel eingestuft werden…. Oder auf der anderen Seite der Waagschale, dass „EZigaretten 10 mal mehr krebserregende Stoffe enthalten sollen, als Tabakzigaretten„.

Diese Nachricht ging am 27. November um die Welt:

Amtlich: EZigaretten sind kein Arzneimittel oder Medizinprodukt

Wegen einem schweren Krankheitsfall in der Familie habe ich mich in den letzten Wochen sehr zurückgehalten was das Thema EZigarette angeht. Ein heute verkündetes Urteil, zwingt mich jedoch geradezu wieder einmal in die Tasten zu greifen und ein paar Zeilen zu schreiben – Wurde hier doch (endlich!!!) ein seit Ende 2011 öffentlich geführter Diskurs (um nicht zu sagen: Eine Riesensauerei!) höchstrichterlich bereinigt. Ein Diskurs, der unter anderem mich dazu gebracht hat mich für die EZigarette einzusetzen und diesen Blog zu starten.

Ich meine damit die unerträgliche Behauptung der Gesundheitsministerin von NRW, Frau Barbara Steffens, dass EZigaretten Arzneimittel sein sollten und der Verkauf somit verboten sei.

Laut FDA soll Champix jetzt sicher sein

Nachdem der Pharmariese „Pfizer“ bis heute knapp 275 Millionen Dollar für Opfer des Medikaments „Champix“ (auch bekannt als Chantix, Vareniclin) bezahlte, hat das Unternehmen jetzt neue Forschungsergebnisse über die Unbedenklichkeit vorgelegt und damit die US-amerikanische FDA überzeugt, dass das Medikament jetzt sicher ist.1

Den Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – Aus diesem Grund, noch einmal:

Nachdem der Pharmariese „Pfizer“ bis heute knapp 275 Millionen Dollar für Opfer des Medikaments „Champix“ bezahlte, hat das Unternehmen jetzt neue Forschungsergebnisse über die Unbedenklichkeit vorgelegt und damit die US-amerikanische FDA überzeugt, dass das Medikament jetzt sicher ist.

Nikotinresorption von Tabakzigaretten und E-Zigaretten

Wer schon immer mal wissen wollte, wie schnell Nikotin vom Körper aufgenommen (resorbiert) wird…

Bitte schön:

Quelle der Daten: Nicotine absorption from electronic cigarette use: comparison between first and new-generation devices

Erklärung des Diagramms

Von unten nach oben, sieht man die Nikotinkonzentration im Blut in Nanogramm (ng = Milliardstel Gramm) und von links nach rechts, den Zeitverlauf in Minuten.

Dargestellt ist die Nikotinaufnahme bei einem Tabakraucher, einem Dampfer mit einer E-Zigarette der 1. Generation (sog. Cig-a-Like) und einem Dampfer mit einer E-Zigarette der 2. Generation (Akkuträger mit aktuellem Verdampfer) – Beide Verdampfer wurden mit einem E-Liquid mit „18mg/ml“ benutzt. Als Vergleich ist die Nikotinkozentration im Blut eines Nichtrauchers/Nichtdampfers angegeben.