Top-Gesundheitsexperten sagen der Regierung: EZigaretten retten Leben!

TheTimes
Ein Artikel mit diesem Titel wurde vor kurzem in der englischen „The Times“ veröffentlicht. Ursache für den Artikel war ein Brief an die Zeitung, welcher von vier hoch angesehenden Gesundheitsexperten mit sehr gutem (weltweitem) Ruf unterzeichnet worden ist.

Leider ist der Artikel nur Abonnenten von „The Times“ zugänglich, der ursächliche Brief wurde jedoch von Clive Bates (einem der Unterzeichner) in seinem Blog publiziert. [1]

Der Wortlaut ist wie folgt:

Sir,

laut der Weltgesundheitsorganisation könnte Tabak für eine Milliarde Todesfälle im 21. Jahrhundert verantwortlich sein. Die EZigarette ist eine aufstrebende Technologie, welche diese diesen Tribut radikal reduzieren und das verwurzelte Geschäftsmodell der Tabakindustrie aufbrechen könnte.

Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.

Man mag von Bertolt Brecht halten was man will, dieses Zitat von ihm ist jedoch an Klarheit und Wahrheit nicht leicht zu übertreffen.

Wenn man merkt, dass man einen Fehler gemacht hat – sollte man einen Schritt zurücktreten und von vorne Anfangen. Fehler sind nichts schlimmes! Ich bin sogar der Auffassung, dass Fehler dazu führen, dass das gewünschte Endergebnis besser wird. Jedoch muss man den Fehler auch erkennen bzw. den Mut haben, einen Fehler auch zu sehen.

Wenn man sich den Vorschlag der geplanten neuen Tabakrichtlinie der EU anschaut, kann man den einen oder anderen Fehler erkennen. [1] Und tatsächlich: Zur Zeit wird in den EU- Ausschüssen eingehend diskutiert!

Interessante Zeiten

Während hierzulande die Gesundheitslobby noch immer Sturm gegen die EZigarette läuft und sich für nichts zu schade ist, um eine „Schädlichkeit der EZigarette“ herbeizufabulieren, wandelt man sich andernorts vom Saulus zum Paulus.

Eigentlich ist die Weltweit tätige (Nicht-Staatliche) Gesundheitsorganisation „ASH – Action on Smoking and Health“ gegen die EZigarette und verdammt sie im Allgemeinen. In England ist man jedoch pragmatischer – Das mag daran liegen, dass dort die Gesundheitsversorgung in Staatlicher Hand ist und somit nicht wie hier in Deutschland der Bürger für die „Krankenkasse“ zahlt, sondern der Staat diese aus den klammen Haushaltskassen finanziert. Ergo: In England schaut man also eher darauf, ob ein Produkt der Staatskasse nutzen könnte, bevor man es verbieten will.

Wenn man ausgeatmete Luft mit Passivdampf vergleicht

Update 01. September 2014:

In der Zwischenzeit bin ich über die Studie „Human Breath Emissions of VOCs“ von Fenske und Paulson gestolpert. Diese ist im Detail sehr Lesenswert, da sie aufzeigt, dass die immer wieder gemessenen Stoffe im E-Zigarettendampf ganz normale Stoffwechselprodukte sind, die jeder Mensch „einfach so“ ausatmet.

Weiter mit dem ursprünglichen Beitrag vom 02. März 2013:

Lebendige Menschen atmen – Das weiß jeder!

Was nun nicht jeder weiß ist, dass der Mensch beim Einatmen nicht nur den Sauerstoff aus der Atemluft zieht, sondern die Luft beim Atemvorgang mit diversen Stoffen anreichert und beim Ausatmen an die Umwelt abgibt.
Die Stoffe, die beim Ausatmen in die Luft abgegeben werden, sind Zwischenprodukte beim Menschlichen Stoffwechsel. Der Fachbegriff für so ein Zwischenprodukt ist „Metabolit„.

Geblendet von der Ideologie

Oder: Ist das trinken eines Glas Wasser gleichzeitig Werbung für Vodka? Immerhin sieht die Flüssigkeit genau so aus und es ist die selbe Handbewegung!

Jedenfalls sehen das einige Gesundheitswächter so:

Durch grob irreführende Darstellung bringen Tabakbekämpfer die Öffentlichkeit dazu zu glauben, dass der Konsum von E-Zigaretten eine Form des Zigarettenrauchens sei.

Am 6. Dezember 2012 veröffentlichte das „BBC News Magazine“ [1] einen Artikel über E-Zigaretten. In diesem Artikel führen Nichtraucherbefürworter von drei der führenden Tabakkontrollorganisationen die Öffentlichkeit in die irre indem sie behaupten, dass der Konsum von E-Zigaretten eine Art des Rauchens und die Benutzung der E-Zigarette nichts anderes als eine Form der Akzeptanz und Annahme des Rauchens ist.

Und ihr dachtet es betrifft nur die Zigaretten

 

Evtl hat der eine oder andere den Artikel „Als nächstes sind die Dicken dran“ gelesen  und nach dem lesen gedacht „Niemals wird es soweit kommen!“

Tja liebe Leute… Es beginnt!

In Canada haben jetzt die ersten Mediziner und Gesundheitsorganisationen höhere Steuern für Nahrungs und Genussmittel gefordert, die viel Fett und Zucker enthalten.

Und nicht nur das: Es sollen auch Warnhinweise auf die Verpackungen, ähnlich wie sie es bei den Zigaretten bereits gibt.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=lKFo6EGF5h8[/youtube]

Die WHO will die E-Zigarette verbieten, weil

 

  1. Die E-Zigarette so aussieht, wie eine Tabakzigarette.
  2. Weil Raucher die E-Zigarette nutzen könnten, um mit dem Rauchen aufzuhören.
  3. Weil „Passivrauchen“ wieder ansteigen könnte, obwohl in der E-Zigarette kein Tabak enthalten ist.
  4. Weil die E-Zigarette als Werbung für Zigaretten angesehen werden könnte. [1]

 

Das ist so Dumm, dass es schon fast weh tut! Aber es ist (leider) wahr:

Die World Health Organization (WHO) hat einen Bericht über E-Zigaretten veröffentlicht. Dieser Bericht ist für die nächste Mitgliederversammlung der Tabakkontrolle in Korea bestimmt und beinhaltet Vorschläge, wie man in der Zukunft mit der E-Zigarette verfahren sollte. [2] Im Detail steht in dem Bericht folgendes:

Neue Studien zu Passivdampf – Keine Auswirkungen auf Dritte!!!

Bei E-Zigaretten entsteht, anders als bei der Tabakzigarette, kein schädlicher Nebenstromrauch. Da ein Konsument von elektrischen Zigaretten nach dem inhalieren, einige Anteile des verdampften Liquids wieder ausatmet, gehen Wissenschaftliche Studien davon aus, dass es so etwas wie Passivdampf gibt.[1]

Eine im September 2012 veröffentliche Studie zeigt auf, dass die Auswirkungen des untersuchten Passivdampf auf die Raumluft, wenn man sie mit dem traditionellen Tabakrauchen vergleicht, kaum meßbar sind.
Weiterhin hat der Passivdampf nicht die giftigen und krebserregenden Eigenschaften von Tabakzigaretten. Die Forscher machen die fehlende Verbrennung und den fehlenden Nebenstromrauch bei der elektrischen Zigarette, als Gründe für die gemessenen Unterschiede in der Luftverschmutzung aus. Die Forscher kommen zu dem Fazit, dass man

Als nächstes sind die Dicken dran!

 

Eigentlich wollte ich mich im Rahmen dieses Blogs nur auf die rein Wissenschaftlich/Rechtliche Seite der Tabak und Pharmalobby beschränken. Allerdings hat mich ein am 03.10.2012 veröffentlichter Artikel von Prof. Dr. Siegel dazu bewogen, etwas über den Tellerrand zu schauen – und diesmal etwas mehr als üblich.

In seinem Artikel berichtet Prof. Dr. Siegel von einem neuen Meilenstein auf den Weg zu einer Gesünderen Welt. Er beschäftigt sich mit den führenden Gesundheitsorganisationen „Henry Ford Health System“ und „Beaumont Health System“ aus dem Bundesstaat Michigan. Diese beiden Gesundheitsorganisationen beschäftigen mehr als 42.000 Arbeitnehmer in neun Krankenhäusern, verschiedenen anderen Medizinischen Einrichtungen und Geschäftsmodellen. Was nun seine Aufmerksamkeit erregt hat, war das neue „Einstellungsmodell für neue Bewerber“ dieser beiden großen Gesundheitsfirmen:

EU-Kampagne will bei Tabakzusatzstoffen aufklären und verbieten – lässt dabei den tödlichsten Inhaltstoff außen vor:

Tabak!

Ab und an stolpert man über im Netz über Texte, die man nicht nur einmal, sondern zweimal, dreimal lesen muss. Heute wurde ich über einen neuen „Meilenstein“ in der Tabakbekämpfung informiert, der genau aus so einem Text besteht. [1]

Die deutsche Anti-Tabaklobbystelle „WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle im DKFZ“ [2,3] unter der Leitung von Frau Dr. Pötschke-Langer, hat eine neue Kampagne gestartet und will die Bevölkerung im Rahmen eines EU-Finanzierten Projekts mit „leicht verständlichen Factsheets“ vor Tabakzusatzstoffen aufklären und warnen. Die Autorin der EU-Zusatzstoff-Infos Frau Dr. Urmila Nair, eine unter der selben Adresse wie Frau Dr. Pötschke-Langer arbeitende Toxikologin, geht in einem Interview sogar soweit, dass sie fordert dass die in den „Factsheets“ [4] angesprochenen Stoffe schnellstmöglich verboten werden sollen.